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Integrierte Versorgung - Ihre Vorteile

Was verstehen wir unter integrierte Versorgung?

OP-Standorte / augenchirurgische Zentren

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Nie wieder Brille? Sind Sie ein geeigneter Kandidat für eine LASIK-OP?

Es gibt Momente, die Ihr Leben grundlegend verändern können. Zu ihnen zählen wohl auch Augen-Operationen: Ein kurzer operativer Eingriff – und Sie können Ihre Brille oder Kontaktlinsen getrost vergessen. Fast jede Form der Fehlsichtigkeit lässt sich heute mit der modernen Augenheilkunde operativ korrigieren. Dazu steht eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden zur Auswahl. Am bekanntesten sind die lasergestützten Eingriffe (LASIK, LASEK), wobei die LASIK-Methode am häufigsten zur Anwendung kommt. Rund 16 Millionen Menschen ließen sich bereits mit diesem Verfahren behandeln. Doch wann kommt dieses Verfahren in Frage und wann nicht? Und welchen Risiken ist man bei Augen-Operationen ausgesetzt?

Welche Methode für welche Beschwerden?

Rund 90 Prozent aller Fehlsichtigkeiten lassen sich durch LASIK präzise korrigieren. Die Entscheidung, ob eine LASIK-Operation möglich ist, trifft der behandelnde Augenarzt jeweils individuell. Die besten Resultate können Operateure erreichen, wenn Sie nicht kurzsichtiger als minus zehn oder weitsichtiger als plus vier Dioptrien sind. Auch die Stabsichtigkeit (Astigmatismus) bis maximal fünf Dioptrien sollte nicht überschritten werden.

Liegt eine höhergradige Fehlsichtigkeit vor, entscheiden sich Augenchirurgen in der Regel dafür, künstliche Linsen in das Auge einzupflanzen. Diese können die eigene Linse ergänzen oder sie vollständig ersetzen. Dafür stehen je nach individueller Ausgangslage unterschiedliche Implantate zur Verfügung. Durch den Einsatz so genannter Multifokal-Linsen kann auch die Alterssichtigkeit therapiert werden.

Mit diesen Methoden können Augenärzte auch sehr komplexe Sehfehler behandeln, eventuell auch durch die Kombination verschiedener Verfahren.


Wie läuft die LASIK-Operation ab?

Nach der lokalen Betäubung durch spezielle Augentropfen, durch die der Eingriff schmerzfrei vorgenommen werden kann, setzt der Arzt einen  Lidsperrer in das Auge des Patienten ein, der das unbeabsichtigte Blinzeln verhindert. Dann beginnt er mit der eigentlichen Korrektur der Fehlsichtigkeit mittels eines Lasers. Sie erfolgt bei der LASIK nicht auf der Hornhautoberfläche selbst, sondern im darunter liegenden Gewebe. Mit einem feinen Schneidwerkzeug (Mikrokeratom,) oder mit einem zusätzlichen Laser löst der Arzt zunächst eine hauchdünne Lamelle der Hornhaut, den so genannten Flap, teilweise ab und klappt ihn wie einen Deckel um.

Dann trägt er die Hornhaut mit einem speziellen Excimer-Laser exakt um die Werte ab, die er zuvor berechnet hat. Dieser Vorgang ist vergleichbar mit dem Schleifen eines Brillenglases. Sobald die angestrebte Korrektur erreicht ist, klappt der Operateur die Hornhautlamelle wieder zurück in ihre Ausgangsposition. Dort saugt sie sich innerhalb kürzester Zeit fest und heilt in den folgenden Wochen wieder ein. 

Auch nach der Operation spürt der Patient normalerweise kaum Schmerzen. Am Tag nach der Operation erreichen die meisten Operierten eine gute bis sehr gute Sehkraft, so dass sie auf Sehhilfen wie Brille oder Kontaktlinsen verzichten können. Nach vier bis sechs Wochen ist  die Sehschärfe in der Regel stabil.


LASIK – ein sicheres Verfahren

Mit dem technologischen Fortschritt wird das LASIK-Verfahren immer sicherer und zuverlässiger. Ausgeklügelte Kontrollsysteme überwachen den Laserstrahl am Auge während des Eingriffs und folgen dabei den kleinsten Augenbewegungen. Probleme beim Dämmerungs- oder Kontrastsehen können durch wellenfrontgeführte Behandlungen vermieden und zum Teil sogar verbessert werden. Mit weniger als einem Prozent ist das Risiko schwerwiegender Komplikationen bei diesem Verfahren sehr gering. Zu Ihren persönlichen Risiken berät Sie Ihr Augenarzt gerne.

Die LASIK-Operation ist keine Leistung der  gesetzlichen Krankenversicherung Bei Fragen zur Höhe der Behandlungskosten im individuellen Fall und Möglichkeiten der Finanzierung eines Eingriffs wenden Sie sich am besten an Ihren Augenarzt.

 

Experteninterview

PD Dr. med. Tobias Hudde zum Thema AMD.